Hilfreichstes beim Umgang
Fiona Böck, 44 Jahre alt
MS-Diagnose seit 2000
Der christliche Glauben hat Fiona Böck am meisten Kraft gegeben und geholfen, die Erkrankung anzunehmen.
"Also ich glaube was ganz wichtig war oder mir hilft, ist so ein Grundgefühl von getragen sein Vertrauen im Leben, Gott vertrauen. Ja, also ich bin verwurzelt so im christlichen Glauben und ich glaube schon, dass ohne das… Ja, das hat ebenso diese Frage was man hier manchmal auch hört von anderen Patienten „Was soll das überhaupt?“ oder „Warum gerade ich?“ und „Das Schicksal meint es böse mit mir.“ Wo ich merke Leute erwarten eigentlich nur noch, dass irgendwie ein Schlag auf den anderen kommt und wenn es gelingt ein bisschen von der Haltung zu haben „Okay, ich habe jetzt dieses Paket gekriegt. Ich wollte das nicht haben, aber ich werde es schon irgendwie ausgepackt kriegen oder irgendwie verarbeitet kriegen“. Das ist, glaube ich, was sehr zentral ist für mich. Ich habe gerade ein Buch gekauft das heißt 'Verwundet bin ich und aufgehoben'. Da fand ich den Titel so cool, habe ich einfach gekauft, weil der Titel 'Verwundet bin ich und aufgehoben', dachte ich „Ja, das passt.“"
Thema: Hilfreichstes beim Umgang