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Mitoxantron

Ullrich Münz, 57 Jahre alt

MS-Diagnose seit 1997

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Ullrich Münz hatte insgesamt vier Immuntherapien ausprobiert. Mitoxantron war seine zweite Therapie. Aktuell macht er keine Immuntherapie.

Bei dem MS Betroffenen war die Infusion mit Mitoxantron mit Nebenwirkungen verbunden.

"Ja das Betaferon®, das habe ich sieben Monate genommen. Und der Arzt meinte dann, „nein, das ist auch nichts Rechtes“, ich solle doch auf Mitoxantron wechseln. Das Mitoxantron, da eine Form, muss man ja eine gewisse Zeit pausieren. Und dann habe ich ein Jahr lang das Mitox gekriegt und dann, ich sage mal, es waren halt immer diese Nebenwirkungen beziehungsweise auch psychische, psychische Dinge und zwar, ich musste einen Termin abmachen, dann ging es mir schon schlechter, dann habe ich im nächsten Monat habe ich ja dann eine Infusion bekommen, da war es mir ganz schlecht, dann ging es ein Monat wieder Berg auf und dann durfte ich wieder einen Termin abmachen. Dann ging es mir wieder schlecht, immer schön im Kreis rum. Es war halt mit Übelkeit verbunden und Müdigkeit und Schlapp. Und nach dem Jahr war ich ein Jahr lang nicht mehr beim Neurologen. Ich kam dann wieder an ziemlich genau um ein Jahr versetzt und dann meinte er, „ah ja, das Mitoxantron vertragen Sie ja gut“, dann sage ich, „ja, okay, seitdem ich ein Jahr nicht mehr bei Ihnen war, stimmt“, aber irgendwo ehrlich gesagt, dieses Jahr, das war das beste Jahr. Also ich bin viel, viel Fahrrad gefahren und ja von dem her war es das beste im Prinzip."

Thema: Mitoxantron

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