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Schwierigstes beim Umgang

Sabine Raue, 21 Jahre alt

MS-Diagnose seit 2017

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Sabine Raue ist enttäuscht von den Ärzten, die ihr ein fälschliches Bild der Krankheit vermittelt habe. Sie musste realisieren, dass der Umgang mit MS nicht so einfach ist, wie ihr versprochen wurde.

"Ich glaube, am schwierigsten sind Ärzte, die am Anfang erzählen, mit MS kann man ganz toll leben. Das habe ich sehr, sehr oft leider gehört. „Ach, man muss ja nur ein Medikament nehmen. Das ist dann alles wunderbar. Und dann lebst Du die ganzen restlichen Jahre, als wäre nie etwas gewesen.“ So ist es halt bei mir leider nie gewesen. Ich hatte immer Einschränkungen, immer Nebenwirkungen. Gerade das Psychische ist bei mir ja leider sehr, sehr stark, seit ich die Diagnose bekommen habe. Das Erschöpfungssyndrom schränkt mich stark ein. Und ich glaube, wenn Du am Anfang hörst, „Das ist eine Krankheit, mit der man supertoll leben kann“, und Du merkst im Laufe der Monate, „Bei mir ist es aber nicht so“, macht einen das sehr traurig. Ja, man fragt sich, „Mache ich etwas falsch?“, „Wieso fällt mir das so schwer?“. Und alle anderen können ja anscheinend so super damit leben. Ich glaube, das war sehr problematisch, dass da einige Ärzte echt Aussagen getätigt haben, die ich so einfach nicht bestätigen kann."

Thema: Schwierigstes beim Umgang

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