Entscheidung für einen Rehaaufenthalt
Klara Hensche, 55 Jahre alt
MS-Diagnose seit 2011
Klara hatte vor der MS Diagnose schon sechs Rehabilitationsaufenthalte aufgrund einer anderen Erkrankung. Nach der MS Diagnose ging sie direkt in eine Reha-Klinik, bei der speziell auf die MS eingegangen wurde.
"Erstens mal, ich war geistig ausgelastet mit dem, was mir alles erzählt worden ist, was jetzt alles auf mich einstürmte. Diese Klinik ist praktisch für mich ausgesucht worden. AHB, Anschlussheilbehandlung. Ich bin da hin gekarrt worden und habe dann da erstmal geguckt, was kommt jetzt auf mich zu. Wie läuft das hier. Ich hatte in meinem Leben schon sechs Rehas vorher. Sechs oder sieben. Also ich kannte schon Reha-Kliniken, aber das war jetzt halt sehr speziell. Diese Klinik war auf Schlaganfälle spezialisiert und machte halt nebenbei noch MS. Aber zum Glück war da ein guter Arzt. Und da musste ich erstmal gucken, was passiert hier. Dann gab es ja auch Vorträge und so was alles. Ich habe versucht, mich möglichst viel über das Thema MS zu informieren. Dieser Oberarzt hat mir zum Beispiel auch damals den Zettel gegeben von der DMSG und hat mir gesagt, ja, rufen sie da mal an. Das ist gut für sie. Das habe ich auch gemacht. Und bin dann direkt Mitglied geworden. Die haben mir sehr viel weiter geholfen. Das muss ich sagen. Also man muss sich oft durch Fragen."
Thema: Entscheidung für oder gegen einen Rehabilitationsaufenthalt