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Cannabis

Gerd Friedmann, 31 Jahre alt

MS-Diagnose seit 2016

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Durch der Einnahme von Rebif hatte Herr 33 viele Nebenwirkungen wie Schüttelfrost während der Nacht und Kopfschmerzen. Die Nebenwirkungen hat er durch Cannabis etwas in den Griff bekommen.

"Denn muss jeder Mensch sich selber die Frage stellen, nimmt man Schmerztabletten oder steigt man auf biologische, in der Grauzone befindliche Sachen um. Und, mir hat das Kiffen sehr geholfen dabei. Aber auch da muss man halt … Also ich bin in dem Vorteil, dass es in Berlin die freie Auswahl gibt. Und das Material im Gras ist hier gut, wenn man weiß wo man sich hinwenden muss. Wenn man weiß welchen Stamm man braucht, dann ist das auch gut. Aber das erfordert sehr viel hinterher recherchieren. Und für mich war es wichtig, dass ich davon müde werde. Dass ich davon sofort schlafen kann, weil ich diesen Schüttelfrost im Schlaf nicht spüren möchte, sondern ich will durchschlafen. Aber der Schlaf ist trotzdem nicht sehr erholsam. Man schläft zwar sehr sehr tief, aber er ist trotzdem nicht erholsam. Das heißt, am nächsten Morgen hat man es trotzdem noch in den Knochen."

Thema: Komplementäre und alternative Therapien

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