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Jin Shin Jutsu

Carola Müller, 44 Jahre alt

MS-Diagnose seit 1999

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Carola Müller hatte einen Jin shin jutsu Therapeuten gefunden, der ihr bei der Krankheitsverarbeitung geholfen hat.

"Vielleicht fange ich damit an, wo ich tatsächlich gerettet wurde sozusagen. Also ich weiß nicht, ob ich hier noch sitzen würde. Also ich hatte auch Selbstmordgedanken. Nicht Selbstmord direkt, also ich hätte nichts gemacht, aber wenn es passiert wäre, waren da schon so Gedanken: „Ach, dann ist es ja nicht so schlimm, also wenn das Auto gegen die Wand fährt oder so.“ Also es war schon eine Hausnummer und das alles ohne adäquate Betreuung. Und ich habe dann durch Zufall von einer Tante gehört, dass Jin Shin Jyutsu, die japanische Variante des Meridiansystems der Chinesen, also Akupunkturrichtung hilfreich ist bei MS. Ich habe dann gegoogelt und habe in Hamburg einen Menschen getroffen, also habe mich dann da in seine Hände begeben. Es geht nur darum, dass die Energieströme im Körper gehalten werden mit den Händen, also das ist nichts Invasives oder irgendwas. Und dieser Mensch hatte nicht nur, dass er diese in meinen Augen heilende Energiearbeit gemacht hat, sondern auch tatsächlich ein wahnsinniges Gespür für Menschen. Also der hat mir Fragen gestellt und ich habe über Sachen geredet, über die habe ich halt nie geredet. Und dann wurden so die ersten Sachen klar, die tatsächlich dem Ganzen zugrunde lagen, dass ich meine Grenzen habe überschreiten lassen, dass ich alles in mich reingefressen habe, dass ich eigentlich immer gegen mich selbst, also autoimmun, Zellen gegen sich selbst und ich habe gegen mich selbst agiert. Und ja, da wurde das dann immer klarer, dass ich also auch zu meinen Eltern ein anderes Verhältnis haben muss, mir weniger reinreden lasse in mein erwachsenes Leben. Und ja und viele Sachen waren davon, wo ich dachte immer, das wäre alles normal. Ich dachte, alles wäre prima und ja, war es aber tatsächlich nicht.

Ja, absolut und vor allen Dingen die richtigen Fragen. Ich war ja vorher, wie gesagt, bei Therapeuten et cetera und die waren halt so: „Na ja, ich kann ja die Krankheit nicht wegkriegen, dann kann ich Ihnen auch nicht helfen.“ Mhm, da sollte man dann schon ein bisschen nachfragen oder anders den Patienten abholen und, ja, sagen: „Okay, wie?“ Ja, anders mit umgehen. Ja, der hat tatsächlich psychologische Arbeit geleistet und dann bin ich natürlich dann interessierter geworden, habe geguckt, was ist das, bin dann auch wieder in Löcher reingefallen. Das ist ja immer so, dass man dann auch mal Sachen wieder vergisst, die einem eigentlich geholfen haben. Aber im Großen und Ganzen ging es immer bergauf."

Thema: Komplementäre und alternative Therapien

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