Urlaubsplanung und Reisen
Juliane Frank, 41 Jahre alt
MS-Diagnose seit 1995
Juliane nicht viel verreist, aufgrund der Kühlung der Interferon Spritzen. Mit Immuntherapien in Tablettenform und als Infusionsgabe ist es kein Problem mehr.
"Also früher, wo ich noch gespritzt habe, das war, ehrlich gesagt, ein bisschen komplizierter, weil das Medikament, das hat ja immer im Kühlschrank sein müssen. Also wir sind halt nie groß weit weggefahren mit dem Auto oder so. Ein paar Stunden, da habe ich dann das Medikament ja in so einer Kühlbox dabei gehabt, dass das halt immer gekühlt ist. Und wenn ich dann irgendwo in einem Hotel halt dann war, dann musste ich dann da immer fragen, ob man das Medikament irgendwo in der Küche oder so, dass man das da in den Kühlschrank tun darf. Außer, man hatte natürlich einen Kühlschrank auf dem Zimmer, aber das ist ja meistens eher weniger. Und das war halt dann ein bisschen umständlicher dann, dass man halt dann schaut, dass das Medikament auch wirklich in einem Kühlschrank dann ist. Aber ansonsten hatte ich jetzt da früher keine Einschränkungen. Nein.
Und dann bin ich ja jahrelang bin ich ja gar nie groß in Urlaub gefahren oder irgendwo hingeflogen oder so, weil es war mir dann auch nicht wichtig genug dann. Und jetzt, seitdem ich jetzt das neue Medikament auch nehme, das kriegt man ja sowieso dann jeden Monat und man ist ja nie einen ganzen Monat im Urlaub, sondern immer bloß meistens zwei Wochen oder höchstens mal drei Wochen und drum kann ich das ja alles so legen, dass ich genau in der Zeit halt dann eben keine Infusionen kriege. Und mit den Tabletten war es sowieso ganz unkompliziert, weil die hast du dann immer dabei gehabt und die mussten ja nicht irgendwie gekühlt werden so."
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