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Ocrelizumab

Tanja Röhling, 32 Jahre alt

MS-Diagnose seit 2009

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Tanja Röhling hatte insgesamt vier Immuntherapien ausprobiert. Aktuell macht sie eine Therapie mit Ocrelizumab (Ocrevus®)

Aufgrund eines Rote-Hand-Briefs zu Zinbryta® hat die MS Betroffene zu Ocrelizumab (Ocrevus®) gewechselt. Sie empfindet die intravenöse Verabreichung alle sechs Monate angenehm. Seit der Einnahme hatte sie keine weiteren Schübe.

"Zinbryta®, das habe ich dann genommen. Das hatten wir dann ausprobiert, das war ja auch gerade ziemlich neu auf dem Markt. Das habe ich an sich eigentlich auch ganz gut vertragen und das haben wir dann aber abgesetzt, weil halt der rote Handbrief kam und ein Patient irgendwie wohl gestorben ist daran. Deswegen habe ich dann gesagt, dass... also da habe ich dann gesagt, nein, ich möchte es nicht mehr und mein Arzt hat auch gesagt, nein, er verschreibt mit das nicht mehr. Und dann hat er mich hier in die MS Tagesklinik geschickt, um zu gucken, was wir jetzt machen und darauf sind wir dann auf Ocrevus® gekommen.

Also Ocrevus® finde ich eigentlich auch sehr angenehm, also wenn man es halt... weil man liegt halt lange wegen der Infusion, die dauert ja vier bis fünf Stunden, aber ich finde, das geht. Man kann sich was zu lesen mitnehmen und Musik hören oder so. Nebenwirkungen, ich habe kurz danach nochmal... also ein, zwei später starke Kopfschmerzen, aber die gehen auch gut zu behandeln mit Ibuprofen. Sonst geht es mir aber sehr gut damit, also ich habe jetzt, seit dem ich das nehme, keinen Schub mehr gehabt. Der letzte war halt letztes Jahr im Februar und im März habe ich das erste mal Ocrevus® genommen und seitdem hatte ich jetzt keinen Schub mehr, was eigentlich ganz gut ist. Und ich finde es halt angenehm, dass man halt nur alle halbe Jahr was nehmen muss, da ist dann ein Tag, wo man irgendwo liegt und eine Infusion bekommt, nicht ganz so schlimm, finde ich. Und also ich fühle mich damit sehr gut."

Thema: Ocrelizumab

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