Entscheidung für einen Rehaaufenthalt
Daniela Sandmann, 57 Jahre alt
MS-Diagnose seit 2006
Daniela tat es gut eine Auszeit von Arbeit, Familie und Alltag zu nehmen und sich einige Wochen auf ihre Krankheit zu konzentrieren.
"Also die erste Reha habe ich gemacht 2010. 2006 war die Diagnose, 2010 habe ich mich zum ersten Mal in die Reha auch hier auf Schmiedau gemeldet über die Rentenversicherung, weil ich einfach gemerkt habe, dass das gut tut, einfach mal eine Auszeit zu nehmen von Arbeit, von Familie, von Alltag, sich wo einzulassen, wo die Krankheit das Thema ist. Es ist nicht so, dass ich dem Thema aus dem Weg gehe, aber… Also ich will nicht haben, dass die Krankheit mich lebt. Ich lebe mein Leben. Und dummerweise begleitet mich die Krankheit. Aber ich möchte nicht im alltäglichen Leben haben, dass die Krankheit das Thema ist. Und an der Klinik kann es das aber hier sein in der Reha. Und das ist eine begrenzte Zeit, und damit kann ich umgehen. Und dann ist das wieder abgehakt sozusagen für drei Jahre oder so. Aber ich habe festgestellt, dass das wirklich Sinn macht."
Thema: Entscheidung für oder gegen einen Rehabilitationsaufenthalt