Entscheidung gegen einen Rehaaufenthalt
Heinrich Forst, 50 Jahre alt
MS-Diagnose seit 1996
Heinrich Forst hat nicht das Gefühl krank genug für eine Rehabilitationseinrichtung zu sein.
"Weil ich mich immer fit genug fühlte, sowieso Sport gemacht habe und ich wäre gar nicht auf die Idee gekommen. Wahrscheinlich, meine Einschränkungen, was das Körperliche betrifft, gar nicht so groß waren oder gar nicht sind, im Großen und Ganzen, dass ich daran denken würde, ich müsste jetzt so eine Reha Sport machen. Was ich gemacht habe, wie ich mal ein Projekt gemacht habe bei einem Verein, dort habe ich eine Sportgruppe hingeholt, die MS Sport macht, das, das war eine nette Kombination, aber das hat Spaß gemacht aber mitgemacht oder ich selber habe ich noch nie irgendwo, das ist, da habe ich mich nicht krank genug gefühlt, vielleicht hat es auch so ein bisschen erschreckt, weil ich dachte, die die in der Gruppe waren, die hatten tatsächlich schon Handicaps und da habe ich mir gesagt, nein, das bist nicht du, also da bist du ja ganz weit weg, aber ich fühlte mich auch ganz weit weg, nicht nur mental habe ich gedacht, das bin ich nicht, sondern ich habe für mich gar keine Einschränkungen gesehen. Gar keine Notwendigkeit."
Thema: Entscheidung für oder gegen einen Rehabilitationsaufenthalt