Ergotherapie
Klara Hensche, 55 Jahre alt
MS-Diagnose seit 2011
Klara Hensche hatte am Anfang bei der Ergotherapie gelernt im Alltag besser mit dem Rollstuhl zurecht zu kommen.
"Und Ergotherapie habe ich in der Klinik, zuerst mal die Ergotherapie für den Alltag bekommen. Also wie man im Rollstuhl besser zurechtkommt. Wie man im Rollstuhl eine Waschmaschine ausräumt, Wäsche aufhängt, Essen kocht, so was alles.
Aber heute betrifft die Ergotherapie vor allen Dinge meine Arme und Hände. Ich habe ziemlich schlimme Hände inzwischen bekommen. Leicht gelähmt und ich habe einen starken Interaktionstremor. Ich kann mir oft noch nicht Mal alleine ein Butterbrot schmieren. Das ist nicht so lustig. Mein Pfleger steht oft hinter mir und sagt dann, soll ich warten bis du das Brot ermordet hast oder gibst du mir das. Ja, irgendwie geht es dann schon. Es nervt einen auch, aber es geht. Solche Sachen lernt man auch in der Ergotherapie. Aber bei mir geht es jetzt in der Behandlung wirklich vor allen Dingen um Lösen und Lockern, weil die Krampferei. Das ist einfach bei mir inzwischen das größte Problem."
Thema: Rehabilitationsverfahren