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Einschränkungen und Anpassungen

Erika Geiger, 21 Jahre alt

MS-Diagnose seit 2017

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Erika Geiger erzählt, dass sie vor ein paar Jahren viele Einschränkungen hatte und zeitweise nicht zur Schule gehen konnte. Aktuell beschreibt sie ihren Alltag als einen normalen Alltag.

"Also früher, sagen wir mal, vor zwei, anderthalb Jahren war das noch ganz komisch. Ich bin aufgewacht mit dem Gedanken: „Du bist krank. Du bist krank.“ So, das war mein erster Gedanke. Und das hat sich dann auch so durch den Tag gezogen. Also mir ging es auch psychisch überhaupt nicht gut. Ich bin in so ein kleines Loch gefallen damals. Also halt direkt nach der Diagnose. Und das hat, ich glaube, fast ein Jahr gedauert, bis ich halt für mich gemerkt habe, so, das macht es nur noch schlimmer. Ja, auch mein Alltag, das war dann halt, da hatte ich Probleme mit dem Laufen, dann hatte ich Zeitweise Probleme mit der Blase, konnte nicht zur Schule gehen, weil ich eigentlich nur auf Toilette saß. Ich glaube, auch für mein Umfeld war es nicht einfach, weil meine Eltern und meine Freunde haben gesehen, wie schlecht es mir ging und die waren halt hilflos. Die wussten auch nicht, was sie machen sollten. Und ich konnte ihnen auch nicht sagen, was sie machen sollten. Wenn man dann erst mal aus diesem Schock raus ist und gemerkt hat, was die Situation ist und was ich tun kann oder was ich nicht tun sollte, dann würde ich jetzt meinen Alltag, ganz normal, nichts Besonderes. Also ich bin nicht eingeschränkt. Es ist nichts anders als bei anderen. Es ist ganz normal, ganz normaler Alltag."

Thema: Einschränkungen und Anpassungen

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