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Optimismus und Offenheit

Marita Enke, 59 Jahre alt

MS-Diagnose seit 2008

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Durch die MS offenbarte sich für Marita die Chance, sich um sich selbst zu kümmern.

"Mich noch auf anderen Ebenen weiterentwickelt. Ich habe eine Geomantie-Ausbildung gemacht. Das geht ja nun auch in ganz andere Sphären und so. Aber das ist alles so … Das macht mir das Leben auch leichter, mein Leben auch leichter, weil ich so merke, das hängt alles miteinander zusammen, das hat alles seinen Grund, hat alles seine Geschichte. Ist alles richtig. Und damit, eben, bin ich immer mehr in diesen friedfertigen … Es ist alles wie es ist. Und die MS, manche sehen die als böses Gespenst, ich gar nicht. Sie gehört zu mir. Die ist da. Und ich muss schon aufpassen. Also ich habe schon die Aufgabe aufzupassen, aber auf mich aufzupassen im Sinne von, Gucken, dass das alles gut ist wie es mir entspricht. Dann ist sie auch zahm. Dann ist sie da und ist zahm und ist mir im Grunde ja auch eine Freundin, weil, das merke ich jetzt, wie ich so drüber rede, sie macht mir ja Dinge möglich. Sie begleitet mich dabei, Dinge mir zu erlauben. Weil jemand anderes, das ist ja dann wieder diese 1000 Gesichter, wie man so sagt … Kein Mensch weiß, was die MS bei einem persönlich macht. Das heißt, keiner kann beurteilen, die darf das, die darf das nicht. Das gehört so. Das gehört nicht. Das hat man so. Deswegen ist die MS so meine eigene Therapie durch sich selbst, um zu mir zu kommen. Meine Erlaubnis zu ganz vielem. Und wenn ich so was sage, dann denke ich so, och, weiß ich nicht, ob das nur so hingeschoben als arrangiertes Bild, damit ich damit leben kann ist, oder ob das wirklich so ist. Aber ich glaube, ich bin sehr sicher, das ist so."

Thema: Optimismus und Offenheit

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