Psychologische Therapie
Wilhelm Taubert, 51 Jahre alt
MS-Diagnose seit 2011
Herr Taubert hatte durch seinen Psychotherapeuten einen verlässlichen, stabilen Gesprächspartner. Einen Therapeuten zu finden, bei dem das Vertrauen stimmt, beschrieb er als schwierig.
"Es geht um den menschlichen Kontakt, sozusagen, und das sind dann … es gibt eigentlich zwei Therapeuten, psychologische Psychotherapeuten, sowohl im … das erste Mal, würde ich mal sagen, der hatte mich auch, ich weiß nicht wie viele, hundert Stunden begleitet. Das habe ich mit Mitte Zwanzig angefangen und dann bestimmt sieben Jahre oder so, Einzeltherapie, und dann war es aber auch im Wesentlichen so, dass es darum ging, einen verlässlichen, stabilen, vertrauenswürdigen Partner zu haben. Zu dem ich hingehen kann, wenn ich schwerkrank bin und das auch schaffe. Ich kann dann nicht zu irgendwelchen neuen Therapeuten, weil ich daran gar kein Interesse habe, weil ich auch die Erfahrung habe, dass auch viele durchaus nicht mein Fall sind. Um nicht zu sagen, dass die auch selber eigentlich eher Therapiebedarf haben. Ich habe auch irgendwie nicht so dolle kennengelernt, dadurch war ich aber auch nur einmal und dann nicht wieder."
Thema: Psychologische Therapien