Fingolimod
Hannah Junge, 61 Jahre alt
MS-Diagnose seit 1995
Hannah Junge hatte bisher zwei Immuntherapien ausprobiert. Aktuell nimmt sie Fingolimod (Gilenya®).
Die MS Betroffene hatte bei ihrer vorherigen Therapie weiterhin Schübe gehabt und musste deshalb wechseln. Sie hat sich für Fingolimod entschieden, weil sie es in Tablettenform einnehmen kann.
"Nach dem Avonex® war es dann so, nachdem ich wieder so viele Schübe hatte, ich dann in die Berentung ging, hat der Arzt gesagt, ich glaube, wir müssen eine Eskalationstherapie machen. Aber ich muss erst Ihr Blut untersuchen. Das geht dann..., ich weiß gar nicht mehr. Nach Düsseldorf ging es glaube ich damals. Und die testen das auf was Sie reagieren und dann kam raus, es gab also zwei Angebote, das Gilenya® und das Tysabri. Das ist diese Infusion. Und da hat der Arzt gesagt, "Das Gilenya® ist jetzt relativ neu und das Tysabri® ist praktisch halt eine Infusion, die Sie dann kriegen. Sie können sich mal entscheiden. Die Blutuntersuchung ergab heraus, dass Sie also beides nehmen können. Und das Gilenya® ist eine Tablettenform. Und Sie werden dann entweder im Krankenhaus oder bei mir in der Arztpraxis..., aber vorweg werden Sie beim Kardiologen untersucht gründlich. Wegen Ihrem Herz, wie das das verträgt. Auch wie Ihr Ruhepuls dann funktioniert. Und überlegen Sie sich das in den nächsten zwei, drei Wochen und das gehen wir dann an." Und ich habe dann diese Eskalationstherapie angefangen.
Weil ich das Gilenya® halt in Tablettenform, weil ich gedacht habe, "bist du halt ungebundener, wie wenn du dauernd dann diese Infusion einmal im Monat brauchst. Probierst es halt einfach aus."
Und ich bin halt dann auf dieses Gilenya® umgestiegen und eingestellt worden. Dann erst beim Kardiologen. Der hat das Herz untersucht. Dann bin ich zum Doktor Süß, dann war ich dann sechs Stunden in der Praxis, von morgens acht bis mittags um vier. Und dann bin ich zum Kardiologen zurück. Der hatte dann mich auch nochmal untersucht. Und dann hat er gesagt: "Ist soweit alles in Ordnung. Sie können jetzt nach Hause." Und dann habe ich am nächsten Morgen dann regelmäßig mit diesen Gilenya®. Und ich muss sagen, ich vertrage es jetzt sehr gut. Und habe seitdem keinen Schub mehr gehabt.
Das Gilenya® muss halt regelmäßig nach dem Frühstück. Und das liegt auch schon bei mir dann da. Also es ist eigentlich jetzt soweit bei mir im Kopf drin, dass es eigentlich wie eine Tasse Kaffee praktisch genommen wird. Ja. In einem Glas Wasser nehme ich das. Und ich vertrage es sehr gut. Also der einzige Nebenwirkung, die ich habe, das habe ich aber von der Patientin, die das gleiche Problem hat, es gibt einen Haarausfall. Ich habe jetzt ein dickes Haar, aber es ist halt immer Haar das flattert oder verliere, ja. Also das denke ich ist davon, ja."
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