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Fingolimod

Annika Sandberger, 33 Jahre alt

MS-Diagnose seit 2011

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Annika Sandberger hatte insgesamt fünf Immuntherapien ausprobiert. Fingolimod (Gilenya®) war ihre zweite Therapie. Aktuell macht sie keine Immuntherapie, wird aber demnächst auf Ocrelizumab umgestellt.

Die MS Betroffene hatte unter ihrer vorherigen Therapie starke Nebenwirkungen und weiterhin Krankheitsaktivität. Dann hat sie zu Fingolimod gewechselt und besonders die einfache Handhabung beim Reisen gefiel ihr. Aufgrund eines Kinderwunsches musste sie das Medikament aber wieder absetzten.

"Und dann hat man aber gemerkt, dass ich noch Aktivität habe, ziemlich stark sogar, elf neue Herde. Und dann hat man mich umgestellt auf Gilenya®. Und das war für mich die beste Therapie, die möglich war, weil das ist eine Tablette, die man jeden Tag nimmt, so wie die Pille. Das ist also nichts, was einen groß beeinträchtigt. Außerdem holt man das Rezept alle drei Monate und hat ansonsten Ruhe. Also das kann man quasi vergessen. Das ist zwar da, aber es beeinträchtigt einen nicht. Weil die Spritze hat halt auch ein bisschen beeinträchtigt, weil die musste gekühlt werden. Das Gilenya®, das konnte man mitnehmen. Ich war da auch vier Wochen… Nein, vier. Nein, einen Monat im Urlaub, habe die Tabletten mitgenommen ans Ende der Welt nach Neuseeland. Überhaupt kein Problem.

Der Vorteil war von dem Gilenya®, dass ich Symptome, die geblieben sind vom letzten Schub, wie zum Beispiel, dass ich nicht rennen konnte, die sind unter Gilenya® komplett weggegangen. Also ich konnte auf einmal wieder rennen, konnte der U-Bahn hinterherrennen, falls es nötig war. Und da habe ich dann komplett eigentlich vergessen, dass ich die Krankheit habe.

Ja, das Problem wäre, ich wäre gerne geblieben. Aber wenn man einen Kinderwunsch hat, darf man das nicht weiter nehmen. Das heißt, ich musste das ausschleichen für drei Monate und dann danach quasi die Basistherapie wieder starten. Und als Basistherapie habe ich damals Rebif® bekommen."

Thema: Fingolimod

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