Interferone
Vanessa Huber, 31 Jahre alt
MS-Diagnose seit 2008
Vanessa Huber hatte insgesamt sechs Immuntherapien ausprobiert und mit dem Interferon (Rebif®) angefangen. Aktuell macht sie eine Therapie mit Alemtuzumab (Lemtrada®).
Die Schubhäufigkeit ist bei Vanessa durch das Rebif® nicht geringer geworden, sodass Sie dann das Medikament wechseln musste.
"Also bei den Basistherapien war es relativ einfach, zum einen ist das Wort ja schon Basistherapie, das macht jetzt nicht so Angst. Die Nebenwirkungen sind überschaubar, also beim Rebif® und bei Copaxone® … oder bei Copaxone® war es ja mit den Beulen noch, aber Rebif®, ja, grippeähnliche Symptome, die steckt man halt dann doch irgendwie mal weg. Das ist wie wenn ich eine Kopfschmerztablette nehme, die hat ja auch Nebenwirkungen.
Die Neurologin, wo ich war, natürlich hatte ich erstmal Kortison bekommen, wir haben dann ein Medikament gesucht, was sie für passend fand. Da ich ziemlich am Anfang stand, haben wir mit einer Basistherapie angefangen, das war das Rebif®. Zum selber spritzen, da hatte ich natürlich erstmal ganz schön Hemmungen, es gab da… Also ich habe das immer so Spritzhilfe genannt, einen Apparat, wo man nur noch auf den Knopf drücken musste, das hat es mir erleichtert. Also das hat mir die Scheu genommen, man kennt es ja von diesen Thrombose-Spritzen, die man sich so selber auch zudrücken muss, das hätte ich glaube ich nicht geschafft, aber mit dieser Spritzhilfe ging das dann wirklich unproblematisch. Vertragen habe ich das Medikament sehr gut, es hieß ja, dass die Nebenwirkungen grippale Infekte sein können, damit hatte ich jetzt gar kein Problem. Ich habe das auch ein halbes Jahr genommen, allerdings war das für meine Aktivitäten quasi zu schwach. Also ich musste dann nach einem halben Jahr wechseln, weil einfach die Schubhäufigkeit nicht weniger geworden ist. Genau."
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