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Feldenkrais

Johannes Manske, 56 Jahre alt

MS-Diagnose seit 2007

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Für Johannes bedeutete die Feldenkrais-Methode das Lernen, in seinen eigenen Körper hineinzuhören.

"Habe ich immer in der Vergangenheit gelebt, was konnte ich damals machen, was kann ich jetzt nicht mehr machen. Da war ich im Jetzt. Aber auch in der Zukunft, was kommt noch alles auf mich zu, was werde ich bald nicht mehr machen können? Wann lande ich im Rollstuhl, oder noch schlimmeres. Und das ist glaube ich dann halt auch ein Punkt, der die Krankheit über die eigentlichen Symptomatiken, die über die Läsion ausgelöst sind, auch nochmal deutlich verstärkt. Ich bin also doppelt krank. Und da ist dann halt auch eben wichtig, Entspannungsübung zu machen, in den Körper sich reinzufinden und einfach mal zu sehen, was der Körper für ein Kosmos ist. Habe dann auch damals angefangen mit Feldenkreis, wo man dann halt auch eben geschult wird, in den Körper hineinzuhören. Das ist kein Yoga, Feldenkreis ist was anderes für sich. Und jetzt bin ich auf dem Weg dann mich mit Tai Chi zu beschäftigen, um dann halt auch eben nur vom konditionellen Bereich im Sport oder nur vom Krafttraining im Sport eben wegzukommen, sondern auch dass fließende Bewegungen dann drankommen, bewusste fließende Bewegungen hinkommen, dass man aus diesem Starren, das „ACH“ und das ist auch das, was ich bei der MS immer sehr, sehr oft erlebt habe, eben dass immer die motorische Seite, die stark betroffen ist, bei mir die rechte Seite, ich mich immer nur auf die rechte Seite konzentriert habe und auch Fehler gemacht habe in dem Training."

Thema: Entspannungsverfahren

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