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Meditation

Johannes Manske, 56 Jahre alt

MS-Diagnose seit 2007

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Für Herrn Manske half die MBSR dabei, sich auf die Gegenwart zu konzentrieren und nicht darauf zu warten, was die Zukunft bringt.

"Das ist der sogenannte MBSR, mindful-based stress reduction, auch anders formuliert die Achtsamkeitsschulung. Und dort gibt es auch sehr viele gute Literaturen, wie man da drankommt. Jon Kobat-Zinn, das kommt aus den USA, aber das müsste jeder Mensch eigentlich irgendwo gesetzesmäßig aufgetragen bekommen das mal mitzumachen, dass man einfach die Achtsamkeit mit sich selbst… das fängt an, wie schmeckt eine Rosine, wie sieht eine Rosine aus, bis da dann hin, was passiert eigentlich in mir, wie gehe ich mit mir selber um, wie gehe ich eigentlich… wie achtsam gehe ich eigentlich jeden Tag mit mir um. Und das ist immer wieder ganz wichtig in den Tagesalltag mit einzubringen. Und das hat mir sehr gut geholfen, dass ich auch in der Krankheit angekommen bin, in mir selbst angekommen bin, auch im Jetzt angekommen bin. Dass ich nicht mehr sage: Wenn das und das kommt, geht es mir wieder schlechter. Oder es muss das und das kommen, damit es mir besser geht. Das ist dann glaube ich bei vielen Menschen, die keine chronische Erkrankung haben, der gleiche Punkt, ich warte immer auf das… was muss kommen, damit es mir besser geht, anstatt dort mal zu sehen, was ist jetzt eigentlich in dem Moment, wo ich jetzt bin, ich habe so viele Möglichkeiten, jetzt auch Lebensqualität zu erfahren und nicht mehr drauf zu warten, dass es mir schlechter mal geht. Dann verpasse ich nämlich dann halt immer wieder das Leben. Ich kann immer nur im Jetzt leben, es gibt keine Vergangenheit. Es gibt eine Vergangenheit, aber es gibt keine Zukunft. Ich lebe immer nur im Jetzt."

Thema: Entspannungsverfahren

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