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Progressive Muskelentspannung

Johannes Manske, 56 Jahre alt

MS-Diagnose seit 2007

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Für Johannes Manske waren Entspannungsübungen sehr wichtig. Er machte eine Kurzform der PME regelmäßig.

"Ich habe festgestellt, dass eben gerade Entspannungsübungen ganz, ganz wichtig sind, wo ich halt auch mit der progressiven Muskelentspannung begonnen habe nach Jakobsen. Und bei meiner Krankenkasse, dort wo ich eben versichert bin, die bieten solche CDs an, die ich mir auch habe geben lassen und die Entspannungsübungen muss ich dann regelmäßiger machen, das bringt mit nichts, wenn ich das einmal die Woche mache, sondern dann… man muss nicht so lange machen. Aber wenn man sich zwischendurch einfach mal wieder bremst… wir haben auch bei uns im Unternehmen Leute die an meiner Tür immer wieder vorbeigehen und dann vier- oder fünfmal am Tag zum Rauchen gehen, weil die dürfen ja im Gebäude nicht rauchen, dann gehen die raus in die Raucherecke. Wo die zehn Minuten weg sind oder 15 Minuten, dann muss es mir auch erlaubt sein, für fünf oder zehn Minuten mal… wenn ich es am Tag mal schaffe, zehn Minuten gezielt dann halt eben ein Entspannungstraining zu machen. Da mache ich zum Beispiel eben, es gibt eine Kurzform der progressiven Muskelentspannung, die geht dann… die echte Übung ist 15 Minuten, da setze ich mir Kopfhörer auf, habe eben dieses von meiner Krankenkasse auf CD, tue die in meinen Laptop rein und dann lasse ich die einfach mal durchlaufen. Wenn ich zuhause bin, dann kann ich die Langform machen, die geht dann über 33 Minuten. Und das wäre mir auf Arbeit zu viel. Weil da würde ich mich für hinlegen wollen, das geht auf Arbeit nicht. Aber die Kurzform mache ich dann im Sitzen, wo ich sage, ich setze mich bequem hin und lasse das durchlaufen und dann merke ich eigentlich auch schon während der Übung, wie angespannt ich eigentlich bin. Und ich merke, es bringt mir nichts, dass ich so angespannt bin, am liebsten aufspringen muss, weil ich merke, wie viel Unruhe da in mir ist, dann mache ich in der Regel Atemübungen. Wo ich dann eben über die Atemtechnik dann halt lerne, erstmal runterzukommen. Ich merke, die Motorik, die ja dann auch gefordert ist bei der progressiven Muskelentspannung, die will nicht. Dann gehe ich halt auf die Atemtechnik, wo man sagt: Okay, ich muss jetzt einfach runterkommen. Und das kann ich aber auch… man kann es überall machen. Und das ist das was man lernen muss, man kann auch über einer Kasse stehen, früher habe ich getrommelt, warum geht es nicht schneller, heute stehe ich da und sage: Okay, Ohm, jetzt machst du mal ganz auf ruhig und atmest erstmal ganz tief ein und aus, ein und aus. Man muss humorvoll… lernen, humorvoll mit sich selber umzugehen und zu sagen: Es geht den anderen auch nicht anders. Und da halt eben immer irgendwie kleine Dinge einzubauen, und dann nehme ich mir halt auch oftmals meine Unterlagen aus meinem MBSR-Training wieder durch, wo es auch um die gezielte Schulung zur Dankbarkeit geht, dass das aufzunehmen und dann auch zwischendurch sagen, es ist toll, dass es so ein schöner Tag heute ist."

Thema: Entspannungsverfahren

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