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Aikido

Vivien Schmidt, 35 Jahre alt

MS-Diagnose seit 1993

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Für Frau Schmidt war Aikido eine gute Möglichkeit das Gleichgewicht zu schulen und auch Entspannungsübungen zu machen.

"Was ganz großartig ist, ist Aikido für MS-Erkrankte. Leider haben wir zu wenig Teilnehmer, aus welchen Gründen auch immer, aber auf jeden Fall ist das super. Es schult das Gleichgewicht, man ist mehr oder weniger unter Gleichgesinnten und kann sich austauschen. Also es ist eine tolle Sache.

Ja, also Kampfsport interessiert mich eigentlich schon immer und ich habe, unter der Gabe von Tysabri konnte ich ja so viel Sport machen, wie ich wollte, und habe auch Sport gemacht, was eigentlich Fitnesskurs mit Kampfsportelementen war und das heißt, viel Gleichgewichtssinn, viel Koordination und das habe ich nicht mehr hingekriegt und habe mich geärgert, dass ich daran nicht mehr teilnehmen konnte. Und dann gab es in Hamburg einmal eine Inklusionswoche und dann habe ich über E-Mail erfahren, dass es ein Aikido-Training für MS-Erkrankte gibt und dann habe ich zu meinem Lebenspartner gesagt: „Ja, höre mal und wollen wir uns das nicht mal angucken?“ Ja, gesagt, getan und dabei geblieben.

Ehm, ich habe eigentlich schon sehr viel ausprobiert wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Beide Therapieformen, kann ich sagen, bringen mir nichts. Ich kann mich dabei nicht entspannen. Das, was jetzt Wirkung trägt, ist das Aikido-Training. Da machen wir auch Entspannungsübungen und es klappt, also ich fühle mich danach total gut."

Thema: Bewegung und Sport

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