Pilates
Fiona Böck, 44 Jahre alt
MS-Diagnose seit 2000
Frau Böck berichtete, dass sie durch die Pilateskurse ihre Schwachstelle, die Rumpfmuskulatur, trainieren konnte. Zusätzlich erzählte sie, dass sie diese Übungen in ihren Grundzügen ausüben konnte.
"Also Pilates ist ja so eine Gymnastik-Form. Ich glaube im anderen Kontext… Ja eigentlich würde man sagen 'Bodengymnastik' oder auch im Stand, aber es ist eigentlich eine Form von Gymnastik mit manchen Yoga-Elementen drinnen. Jetzt nicht diese spirituellen Entspannungs-Sachen vom Yoga, sondern eben die körperlichen Übungen. Und dann in dem Studio, wo ich bin, gibt es eben Kursangebote und inzwischen weiß ich so wie jeder Trainer so ist. Da gibt es welche, die eher so die gemütliche Gruppe machen und es gibt welche, die so Powertraining machen. Und ich merke, dass ich auch selbst bei den Gemütlichen in der Regel nicht alles machen kann oder nicht… Ich sage mal ich bin dazu da, dass niemand denken muss er ist der Schlechteste in der Gruppe. Genau. Aber ich weiß inzwischen die Abkürzungen, die ich machen kann. Oder, manche von den Trainern haben auch gesagt „Okay, wenn das nicht geht, dann mache doch so oder so.“ Von daher denke ich kann ich da sinnvoll mittrainieren. Und für meine Motivation ist es besser, wenn ich irgendwo hingehen muss. Andere Leute üben eher zu Hause oder so, aber mir hilft es dahin gehen zu können. Ich weiß „Um vier fängt es an und jetzt gehe ich hin“ oder so. Genau. Das ist 'Zentrum der Pilates-Lehre' so weit ich es verstanden habe. Also es geht immer um das Powerhouse, also die Rumpfmuskulatur, so. Und das ist genau meine Schwachstelle und von daher passt es super und es ist nicht mit irgendwelchem Aufwärmen, wo man hüpfen oder springen muss. Das kann ich nicht. Von daher ist es auch der Kurs, neben den Yogakursen, die mache ich manchmal auch, wenn gerade nichts ist, wo ich gut mitmachen kann. So Zumba oder so wäre nicht so der Hit. Ja"
Thema: Bewegung und Sport