Qigong
Helene Stadler, 53 Jahre alt
MS-Diagnose seit 2005
Für Frau Stadler wirkten die langsamen Bewegungsabläufe des Qigongs beruhigend. Sie fühlte sich ausgeglichener durch die Übungen.
"Ich habe Qigong gemacht, ich habe Tai Chi gemacht, ich habe Progressive Muskelentspannung gemacht. Ich habe bei einer auch mal dieses autogene Training. Das war auch nicht so meins. Qigong ist immer noch das erste Mittel der Wahl, aber wie gesagt, das Problem war auch das Angebot, weil man nicht zu viel Geld in die Hand nehmen möchte. Also es war sehr beruhigend. Ich war ausgeglichener, definitiv. Es war auch so, dass sie auch auf mich eingegangen ist, die Lehrerin, ist das ja. Wenn ich sage, ne, das kann ich jetzt im Stehen nicht, dann hat sie gesagt „Dann mach das so und so im Sitzen.“ Das war eigentlich sehr gut. Und letztendlich sind es ja so ruhige Bewegungsabläufe, wo man teilweise Dehnungen hat, teilweise eben, man kann es ja auch vergleichen mit Yoga. Yoga habe ich gemacht, da war ich, keine Ahnung was, zwanzig oder so, deswegen weiß ich das. Letztendlich gehen die ja alle in die gleiche Richtung und deswegen, heilende Eurythmie ist ja genauso. Es sind alles ruhige Bewegungsabläufe, wo man eben auch das Gleichgewicht schult… wo man eben dann auch versucht, die Atmung zu kontrollieren. Ruhige Bewegungsabläufe, also nichts mit Schnelligkeit, es sei denn man macht dann irgendwie so ein bestimmtes Yoga, wo dann teilweise dann doch mehr auf Bewegung wert gelegt wird."
Thema: Bewegung und Sport