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Rehabilitationsaufenthalt und seine Auswirkungen

Simone Gehder, 47 Jahre alt

MS-Diagnose seit 2015

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Simone Gehder erzählte von den verschiedenen Therapien und Angeboten der Reha, die sie nutzte. Sie nach der Rehabilitation auch ihre Ernährung umgestellt.

"Was mir da ganz wichtig war natürlich weiter Stabilität vom Laufen her, vom … dann mein Gleichgewichtsorgan, das war für mich ganz wichtig, weil ich doch mit dem Gleichgewicht immer wieder Probleme habe, ziemlich starke. Und da habe ich dann ganz viele Therapien gehabt, Gleichgewichtstraining ganz viel gehabt, ganz viel Wassersport, überhaupt Sport war … das war mir auch wichtig, dass ich das viel machen werde, um Muskelkraft auch aufzubauen, natürlich dann auch mit dem Hintergrund, Gewicht zu reduzieren. Und was hatte ich denn noch? Dann hatte ich Stressbewältigungsseminare, habe ich dort besucht, hatte auch psychologische Einzelgespräche und ich bin auf verschiedene Dinge getestet worden, unter anderem auf dieses Fatique-Syndrom, dann, was die Blase auch angeht, über Miktionsprotokolle und so weiter. Also das wurde da alles gemacht, habe die verschiedensten Entspannungsübungen dort kennengelernt und mitgemacht und ja.
Die Ernährung natürlich an allererster Stelle. Also der Frau bin ich so was von dankbar, die bei mir diesen Schalter gefunden hat. Das habe ich umgelegt und sofort umgesetzt und habe meine Ernährung also noch weiter umgestellt und da bin ich ganz froh darüber. Ja, was habe ich noch? Ich bin durch die Reha letztendlich, auch wenn ich da einen kurzen Einbruch hatte und auch ganz schlimm wieder in die Gangataxie kurzzeitig da gefallen bin, weil da Sachen dann vorgefallen sind, die für mich nicht so schön waren. Hat es mich doch letztendlich sehr gestärkt, diese Zeit, also ich war sechs Wochen insgesamt dagewesen und ich bin dann doch recht gestärkt zurückgekommen und das meiste, oder wirklich das effektivste waren für mich die Gespräche mit den Psychologen, die eben auch diese Stressbewältigungsseminare gemacht haben. Und durch die Einzelgespräche und Neuropsychologischen Gespräche und Testverfahren, das hat mir noch einmal gezeigt, dass ich viel stärker bin als ich eigentlich sagen kann. Und das hat mir unheimlich viel Selbstvertrauen wiedergebracht, von daher, kann ich sagen, das habe ich eigentlich am meisten aus der Reha-Zeit mitgebracht, den Glauben auch an mich wieder."

Thema: Rehabilitationsaufenthalt und seine Auswirkungen

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