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Rehabilitationsaufenthalt und seine Auswirkungen

Ronald Hofbauer, 47 Jahre alt

MS-Diagnose seit 2013

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Der psychotherapeutische Aspekt durch die Gemeinschaft bei der Reha war für Herrn Hofbauer der wichtigste.

"Ja, ich war letztes Jahr bei einer Reha in Enzensberg. Konnte da dann sogar fünf Wochen bleiben anstatt vier Wochen bleiben. War eine tolle Zeit, mich haben dann hinterher viele gefragt: Und, wie ist es dir gegangen in der Reha? Musste dann natürlich schon immer sagen: Naja, okay, vom Körperlichen her, an der multiplen Sklerose gibt es nicht viel zu reparieren. Aber ich sage immer, zum Gesundwerden gehört nicht nur die Füße oder die Arme, sondern da gehört der Kopf auch dazu. Und das war es, die Gemeinschaft, die ich da erlebt habe, diese Freundschaft, Freundschaften, die da entstanden sind, die haben mir so viel mitgegeben aus diesen vier oder fünf Wochen, mit denen bin ich heute noch in Kontakt und wir sind heute noch Freunde und in der Summe des Ganzen war es auf jeden Fall ein großer Schritt nach vorne. Also das kann ich auch nur jedem empfehlen, sowas zu machen, weil zum einen ist man dann einfach mal raus aus diesem alten Trott, zum anderen unterhält man sich wieder mit neuen Leuten, neue Geschichten, dann ist es jetzt… solche Rehas sind ja meistens nicht nur multiple Sklerose-Leute, sondern man redet nicht nur dann den ganzen Tag über Interferon Beta und [unklar ] und so, mal über andere Geschichten, mal über mal raus auch aus diesen Krankheitsgeschichten, mal über wie geht es dir und wie geht es mir und war auf jeden Fall eine Bereicherung, kann ich nur jedem empfehlen.

In Enzensberg macht man halt Krankengymnastik, Ergotherapie mit viel für die Hände, ähnlich wie in Kempfenhausen hier. Dann Schwimmen, also Einzelschwimmanwendungen, Gymnastik, wo ich dann festgestellt habe, schwimmen kann ich nicht mehr. Aber im Wasser, im warmen Wasser war auf jeden Fall sehr angenehm. Dann Fitnessraum, so verschiedene Anwendungen. Naja, einfach letztendlich was tun, wieder sportlich sich ein bisschen zu animieren. Ohne jetzt irgendwie den Leistungstopf oder den Leistungsanspruch zu hoch zu stecken, sondern einfach jeden Tag ein bisschen was machen. Und ein bisschen hier und ein bisschen da und letztendlich dann mit der Zufriedenheit ins Bett zu gehen, ich habe heute was für mich getan, sowohl für den Körper und auch für den Geist und auch für die Freundschaft und auch für das Wohlbefinden und dann hat man sich auch in der Reha abends immer in der Cafeteria getroffen und hat sich da noch unterhalten und hat vielleicht ein Weißbier miteinander getrunken, es war einfach eine gute Zeit, war eine gute Zeit."

Thema: Rehabilitationsaufenthalt und seine Auswirkungen

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