Rehabilitationsaufenthalt und seine Auswirkungen
Frida Steinfeld, 32 Jahre alt
MS-Diagnose seit 2003
Frau Steinfeld beschrieb wie sehr ihr die Abwechslung zum Alltag gefallen hat.
"Also ich glaube, das Allermeiste war, dass ich halt das neue Medikament bekommen habe. Das war so das Ausschlaggebenste. Was ich auch ganz toll fand, war dieses einfach mal die Umwelt abschalten, so diesen Traumurlaub, den man sich eigentlich immer gerne wünscht, kann man auch in der Reha haben und es war halt ein sehr schönes Zusammenspiel aus ärztlicher Betreuung, Sport, also verschiedenster Therapien, die man gemacht hat, auf ganz vielen verschiedenen Arten und Weisen. Auch Schwimmen war dabei, so das war ganz, ganz toll, auch Freizeit und auch ein Stück weit dieses, man ist nicht zu Hause und denkt nur darüber nach, morgen muss ich wieder zur Arbeit, ich muss noch Wäsche waschen, ich muss noch Kochen, ich muss dieses, ich muss jenes, sondern einfach mal abschalten und wirklich den Alltag hinter sich lassen und sich hier wirklich vier Wochen einfach mal nur darauf zu konzentrieren, mal was für sich selber zu tun und mal was für die MS zu tun, genau, ja. Und das war sehr schön. Das hat mir sehr gut gefallen."
Thema: Rehabilitationsaufenthalt und seine Auswirkungen