Rehabilitationsaufenthalt und seine Auswirkungen
Fiona Böck, 44 Jahre alt
MS-Diagnose seit 2000
Fiona konnte das Erlernte aus der Reha in ihren Alltag integrieren.
"Als ich dann das erste Mal hier war, fiel das zeitlich zusammen mit dem Beginn meines Sportstudio-Lebens, mit dem Beginn der Tysabri-Behandlung. Also, das war irgendwie alles so eins, von daher konnte ich gar nicht so ganz genau sagen, was jetzt was ist, aber nach dem Aufenthalt hier ging es mir auf jeden Fall besser. Ich war ein bisschen leistungsfähiger, hatte auch von dem Sportprogramm, das ich mache, Ideen, was gut ist und in welche Richtung und was da genau sinnvoll ist und wo ergonomisch auch Sachen sind, die eher nicht so toll sind.
Also gerade diese physiotherapeutischen Sachen finde ich sehr hilfreich, weil ich das halt auch schwerpunktmäßig hier mache und nicht so alltagsbegleitend und weil die Physios hier sehr viel Erfahrungen einfach in dem Bereich haben, also weil die Patienten ja alle ähnlich irgendwie gemischt sind. Genau. Also es gibt so Kleinigkeiten, die fallen mir wahrscheinlich jetzt alle gar nicht ein, weil ich die teilweise integriert habe. Also sowas wie beim Zähneputzen auf die Zehenspitzen gehen oder es gibt da noch so eine… Also ich habe da so meine Übung daraus gebastelt im Aufzug, wenn ich alleine im Aufzug bin, mit der Haltestange gibt es so eine Beinübung, die ich da immer mache. Also wo ich mir Sachen einfach angewöhnt habe. Und dann natürlich für die Pilates-Stunden habe ich hoffentlich hier dadurch ein besseres Körpergefühl gekriegt und weiß eher, was ich wie machen kann und ich auch die Bereiche aktiviere, die ich aktivieren will und nicht irgendwelche Ausweich-Handbewegungen mache."
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