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Rehabilitationsaufenthalt und seine Auswirkungen

Stefan Neukirch, 54 Jahre alt

MS-Diagnose seit 1993

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Herr Neukirch hat während der Reha ihre ersten Hilfsmittel bekommen.

"Also meine erste Reha war im Jahr 1998 in Bad Buchau am Federsee. Damals konnte ich eben … Nein, das war meine erste Reha. Ich hatte damals noch keine Hilfsmittel. Das heißt, während der Reha hatte ich dann meine ersten Hilfsmittel bekommen, die mir dann in den ersten Jahren danach das Leben etwas erleichtert haben. Angefangen von Unterarmgehstützen, auf Deutsch Krücken, damit man einfach einen besseren oder sicheren Halt hat, ja. Weil ohne Hilfsmittel kommt man immer wieder ins Stolpern. Man läuft Gefahr, dass man hinfällt, irgendwo stolpert und dann eben auf dem Boden aufschlägt. Und das ist schon mal etwas besser geworden durch die Unterarmgehstützen. Zusätzlich hatte ich auch einen Rollator, mit dem ich dann eben Strecken gehen konnte oder wenn es dann zu anstrengend wurde eben auch zwischendurch mal ausruhen konnte. Weil der Rollator eben dafür geeignet ist, dass man dann auch mal sich zwischendurch auf ihn draufsetzt. Und dann, wenn die Kraft wieder genügend groß ist, weitergeht.

Gut, im Laufe der mehrmaligen Reha lernt man verschiedenen Entspannungs-Techniken auch kennen, zum Beispiel Entspannungs-Technik nach Jacobsen oder progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, nennt sich das oder Autogenes Training. Da habe ich allerdings, muss ich zu meiner Schande gestehen, im Alltag einfach nicht die Zeit, oder mir die Zeit genommen, um das vermehrt einzusetzen."

Thema: Rehabilitationsaufenthalt und seine Auswirkungen

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